Contemporary Art  
Sabine Pierick

Werkstatt / Workroom


Kohle und Kupfer, diese beiden Materialien beherrschen neben einem dunklen Türkis die streng gegliederten Flächen. Die ersten Materialien waren vor über hundert Jahren die Grundlagen für das Zeitalter der Technisierung. Kohle für die Stahl- und Maschinenbaufabrikation, Kupfer für die Elektrifizierung. An eine künstlerische Verwertung dachte damals niemand, obwohl diese Werkstoffe, aus der Erde geholt, einen wunderschönen Glanz und eine Brillanz verströmen. Durch Luft, Licht oder auch salzhaltige Stoffe entwickelt Kupfer eine neue Farbe: Türkis.

Fasziniert von diesen Materialien begann ich damit zu experimentieren und fand eine Lösung, die einerseits die schwarze, oft als schmutzig empfundenen Kohle in ihrer Schönheit erstrahlen lässt, andererseits durch die Zugabe von Farbe und dem Kupfer ein Bild entstehen lässt.

Die Vielfalt der Kompositionen mit klar strukturierten Formen und Linien sind wohldurchdacht und sehr streng ausgeführt. Sie geben somit dem Material den Vorrang und vertiefen dabei gleichzeitig seine Wirkung. 

Diese Art der künstlerischen Auseinandersetzung hat es bisher noch nie gegeben. Sie weist außerdem in diesem hochtechnischen Umfeld auf die jahrhunderte alte Tradition des Bergbauwesens hin und gibt damit dem Bodenschatz Carbon eine kulturelle Identität.

Die Bewusstmachung unserer Umwelt und der Umgang mit ihr kann in dieser Zeit nicht hoch genug geschätzt werden. 




 

Charcoal and copper, these two materials dominate the strictly structured surfaces alongside a dark turquoise. The first materials were the foundations for the age of mechanisation over a hundred years ago. Coal for the production of steel and machinery, copper for electrification. At that time, no one thought of artistic utilisation, although these materials, taken from the earth, exude a beautiful lustre and brilliance. Through air, light or even substances containing salt, copper develops a new colour: turquoise.

Fascinated by these materials, I began to experiment with them and found a solution which, on the one hand, allows the black charcoal, often perceived as dirty, to shine in its beauty, and on the other hand, through the addition of colour and the copper, allows a picture to emerge.

The variety of compositions with clearly structured forms and lines are well thought out and very strictly executed. She thus gives precedence to the material while at the same time deepening its effect. 

This kind of artistic approach has never been seen before. It also points to the centuries-old tradition of mining in this highly technical environment and thus gives the mineral carbon a cultural identity.

Raising awareness of our environment and how to deal with it cannot be valued highly enough at this time.